Regionale Sehenswürdigkeiten

Kloster Zwiefalten

Das Kloster Zwiefalten liegt ca. 20 Autominuten von Wilsingen entfernt. Das Klostergebäude in seiner heutigen Form entstand neben dem alten Münster ab 1668 nach Plänen von Tommaso Comacio. Die gesamte Anlage wurde von 1974 bis 1984 umfassend restauriert. Im 15. Jahrhundert wurde die ursprünglich romanische Klosterkirche im Geschmack der Spätgotik umgestaltet – Indiz für den wirtschaftlichen Aufschwung der Klostergemeinschaft in dieser Zeit. Kunstgeschichtlich bedeutsam ist der komplette Neubau des Zwiefaltener Münsters von 1741–1753 durch den BaumeisterJohann Michael Fischer, der damit ein Hauptwerk des Spätbarock aus Gauinger Travertin schuf. Die Wandpfeilerkirche in der Tradition der Auer Zunftumschließt einen der größten Kirchenräume Deutschlands. Den Innenraum gestalteten bis 1765 Johann Joseph Christian aus Riedlingen (Figurenschmuck),Franz Josef Spiegler aus Wangen (Deckenmalerei) und Johann Michael Feichtmayr aus Wessobrunn (Stuckatur). Die Kirche gilt als ein Gesamtkunstwerk des süddeutschen Rokoko.

 

 

 

 

Schloss Lichtenstein

In der Umgebung finden Sie auch einige Ausflugsziele, die sich gut mit einer Einkehr beim singenden Wirt verbinden lassen.
Rund 20 Minuten sind es mit dem Auto von Wilsingen zum weit über die Landsgrenzen hinaus bekannten Schloß Lichtenstein. In seiner heutigen Form wurde es zwischen 1840 und 1842 auf Veranlassung von Wilhelm I., Herzog von Urach, Graf von Württemberg, nach den Plänen Carl Alexander Heideloffs aufgebaut. Der Herzog, ein leidenschaftlicher Sammler von Waffen, Rüstungen und Gemälden, hatte es als Aufbewahrungsort seiner Kunstgegenstände in Auftrag gegeben - offensichtlich begeistert durch den 1826 erschienenen Roman "Lichtenstein" von Wilhelm Hauff. Er wollte eine echte Ritterburg haben.
Historisch reicht die Geschichte des Schlosses bis auf die Zeit um 1200 zurück. Zu dieser Zeit hatten die Herren von Lichtenstein an dieser Stelle die Burg "Alter Lichtenstein" erbaut. Diese wurde zweimal zerstört, nämlich im Zuge des Reichskriegs 1311, sowie 1381 durch die Reichsstadt Reutlingen. Beim zweiten Mal wurde sie allerdings nicht wieder aufgebaut, sondern fiel als verfallen Gut an Württemberg. 1802 wurde die inzwischen deutlich heruntergekommene Burg auf Geheiß von König Friedrich I. von Württemberg bis auf die Grundmauern abgetragen und durch ein fürstliches Jagdhaus im Stile eines Fachwerkbaus ersetzt, welches schließlich Herzog Wilhelm I. von Urach erwarb.

 

Bärenhöhle

In unmittelbarer Nähe zum Schloß Lichtenstein befindet sich die Bärenhöhle. Zusammen mit der angeschlossenen Karlshöhle ist die Bärenhöhle die meistbesuchte Schauhöhle Deutschlands.
Bereits vor ca. 20.000 Jahren wurde die Bärenhöhle von Höhlenbären, aber auch von Höhlenlöwen und Nashörnern frequentiert. Die Knochen der Bären sind teilweise noch heute zu besichtigen.
Direkt neben der Höhle befindet sich der Freizeitpark "Traumland auf der Bärenhöhle", der Alt und Jung zum Verweilen einlädt.
Die Karlshöhle wurde im Jahr 1834 von dem Honauer Lehrer Fauth auf der Suche nach Heilkräutern wiederentdeckt. Ihm zu Ehren wurde die Eingangsspalte zur Höhle als Fauthsloch benannt. Offensichtlich war der Spalt bereits im Mittelalter verwendet worden, um Pestopfer hineinzuwerfen, deren Skelette bei der Erforschung unterhalb der Spalte gefunden wurden. Auffällig war auch die große Anzahl aufgefundener Knochen von Höhlenbären. Im Jahr 1934 wurde die Höhle erstmals mit elektrischem Licht versehen.
Im Jahr 1949 entdeckte der Höhlenführer Karl Bez mit einem kleinen Gang am Ende der Karlshöhle die Fortsetzung der Höhle. In diesem Teil fanden sich nochmals deutlich mehr Bärenknochen, so dass der neu entdeckte Abschnitt als Bärenhöhle bezeichnet wurde. Im Jahr 1950 wurde nach dem Ausbau die nun auf 271 m begehbare gesamte Höhle als Bärenhöhle zur Besichtigung eröffnet.

 

Alb Gold

In Trochtelfingen - direkt an der B313 - befindet sich das Alb-Gold-Kundenzentrum, ein familiengeführter Betrieb, der seit mehr als 25 Jahren hoch- wertige Teigwaren- spezialitäten herstellt, die von Kennern auch als 'Schwäbisches Gold' bezeichnet werden. Mit dem Auto fahren Sie knapp fünf Minuten bis zum Schwäbischen Nudelhersteller. 
Knapp 70 verschiedene Ausformungen stellt die Firma Alb-Gold hier nach allen Regeln der schwäbischen Nudelkunst her. Die Rezepturen der Nudelspezialitäten reichen von Hausmacher Eiernudeln über Dinkelnudeln und Pasta bis hin zur Kräuter-, Gewürz- und Gemüsenudel.
Im November 2002 wurde auf dem Betriebsgelände das Alb-Gold Kundenzentrum eröffnet. In dem neuen Gebäudekomplex bietet Alb-Gold Ihnen Informationen und Aktionen rund um die Themen "Ernährung und Gesundheit". Außerdem können Sie bei einem Gang durch die Gläserne Produktion die Kunst des Nudelmachens live erleben. Der Landmarkt mit regionalen Spitzenprodukten lädt zum einkaufen ein und das Restaurant Sonne bietet ausgefallene kulinarische Nudelgerichte an.

 

Schloss Sigmaringen

Das Schloss Sigmaringen liegt am südlichen Rand der Schwäbischen Alb, in der gleichnamigen Stadt Sigmaringen. Das Fürstenschloss der Hohenzollern wurde unterhalb des engen Durchbruchstals der Donau, auf einem nochmals die Donau einengendem, lang gestreckten Kalkfelsen des Weißjuras erbaut.
Erstmals 1077 erwähnt kam die Burg 1535 in den Besitz der Grafen von Sigmaringen (1623 Fürsten von Hohen- zollern-Sigmaringen). Fürst Karl Anton (1848 - 1885) baute das Schloss zu einem Treffpunkt des euro- päischen Hochadels aus. 1893 brannte der Ostflügel und wurde fast vollständig zerstört.
Unter Hofbaurat Johannes de Pay und dem Münchner Architekten Emanuel von Seidl wurde der zerstörte Teil wiederaufgebaut und auch andere Bereiche des Schlosses im Stil des Eklektizismus umgestaltet.
Mächtige Säle und Salons mit prächtigen Möbeln, Gemälden und wertvollem Porzellan eröffnen dem Besucher einen Einblick in die höfische Pracht der vergangenen Jahrhunderte. Sammlungen vor- und frühgeschichtlicher Zeit werden ebenso gezeigt wie auch Werke schwäbischer Maler, Bildhauer und Kunstschmiede. Eine Waffenhalle zeigt eine der größten privaten Waffensammlungen Europas vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Das Marsstallmuseum präsentiert den fürstlichen Fuhrpark: Kutschen, Wagen, Schlitten und Sänften.

 

Burg Hohenzollern

Am östlichen Ende der Schwäbischen Alb - rund 30 Autominuten von Wilsingen entfernt - liegt die beschauliche Stadt Hechingen mit der Burg Hohenzollern die weithin sichtbar über der Stadt trohnt.
Das Haus Hohen- zollern wurde 1061 zum ersten Mal geschichtlich erwähnt. Dies geschah bei seinem Stammsitz Castro Zolre 1267.
Aussehen, Umfang und Ausstattung der Burg sind unbekannt, doch lassen Untersuchungen den Schluß zu, daß die Burg schon in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts erbaut worden war. Für die damalige Zeit muß es sich um eine große und künstlerisch wertvoll ausgestattete Anlage gehandelt haben. Dennoch wurde sie 1423 völlig zerstört.
Ab 1454 wurde die zweite Burg Hohenzollern größer und wehrhafter als zuvor erbaut. Die bauliche Unterhaltung wurde jedoch nicht im erforderlichen Umfang durchgeführt, mit der Folge, dass sie zusehends verfiel und sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts nur noch als Ruine darbot.
Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preussen faßte 1819 den Entschluß, die Stammburg des Hauses Hohenzollern wieder aufzubauen. Ab 1850 verwirklichte er seinen so lange gehegten Traum und schuf eine der imposantesten Burganlagen Deutschlands im neugotischen Stil. Sie besteht aus einem vieltürmigen Schloss und Wehranlagen, die ein Meisterwerk der Kriegsbaukunst des 19. Jahrhunderts darstellen. Ihre Ergänzung mit zivilarchitektonischen Elementen verleihen einen besonderen Reiz. Die Lage der Burg auf dem schönsten Berg Schwabens gibt ihr das malerische Erscheinungsbild.

 

Uracher Wasserfall

Der Uracher Wasserfall gehört zu den bekanntesten Naturschauspielen der Schwäbischen Alb und ist ebenfalls in rund 30 Autominuten vom singenden Wirt aus erreichbar. Im Maisental, einem Seitental des Ermstales, stürzt der Brühlbach aus 37 Metern Höhe in die Tiefe. Dabei rauscht er von einer Hochwiese über einen Tuffsteinstotzen herab.
Ursprung des Brühlbaches und damit des Uracher Wasserfalls ist eine Karstquelle, die auf der Hochwiese entspringt. Das Wasser enthält gelösten Kalkstein, welcher sich zu einem Großteil unterhalb des Wasserfalls ablagert. Zweige, Blätter und Pflanzen werden somit mit einer Calcitschicht überzogen
Durch Kalkablagerungen entstanden im Laufe der Jahrhunderte auch die Kalktuff-Hochfläche um die Quelle und die Tuffstufen am Fuße des Wasserfalls, über die sich der Brühlbach seinen Weg bahnt. Darüber hinaus bildete sich ein Tuffsteinvorsprung, welcher durch den abgelagerten Kalk immer weiter anwächst. Er ragt über den Rand der Hochfläche hinaus und besitzt Ähnlichkeit mit dem Ausgießer einer Kaffeekanne. Mit zunehmender Länge kann er aufgrund seines Eigengewichtes abbrechen und in die Tiefe stürzen.

 

Heuneburg Keltenmuseum

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